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Verordnung mit Gesetzeskraft
über den zeitweiligen Wegfall des Urlaubsgelds und der vermögenswirksamen Leistungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem kirchengesetzlich geregelten öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis

Vom 5. Dezember 2003

(KABl. 2004 S. 7)1#

Die Kirchenleitung hat aufgrund von Artikel 81 Abs. 1 und 2 der Grundordnung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg vom 19. November 1994 (KABl.-EKiBB S. 182) nach Zustimmung des Ständigen Ordnungsausschusses der Landessynode folgende Verordnung mit Gesetzeskraft beschlossen:
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§ 1

In der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg gehören bis auf Weiteres das Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen nicht zur Besoldung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 der Pfarrbesoldungsordnung – PfBesO – vom 31. März 1993 und gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 1 und 2 der Kirchenbeamtenbesoldungsverordnung – KBBesO – vom 31. März 1993, beide zuletzt geändert durch die 4. Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 27. November 2002 (KABl.-EKiBB 2003 S. 15).
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§ 2

Diese Verordnung mit Gesetzeskraft tritt am 1. Januar 2004 in Kraft.

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1 ↑ Genehmigt von der Landessynode am 9. Januar 2004 (KABl. 2004 S. 7).