.

Kirchengesetz über die Verteilung der Stimmen
in der Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland

Vom 10. Januar 1949 (ABl. EKD S. 5); geändert durch Kirchengesetz
vom 9. November 2000 (ABl. EKD S. 459); geändert durch Kirchengesetz
vom 7. November 2007

(ABl. EKD S. 411)

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat in Ausführung des Artikel 28 Abs. 2 Satz 3 der Grundordnung folgendes Kirchengesetz beschlossen:
####

Einziger Paragraf

( 1 ) In der Kirchenkonferenz haben Gliedkirchen mit mehr als zwei Millionen Kirchenmitgliedern zwei Stimmen, die anderen Gliedkirchen eine Stimme.
( 2 ) Hat eine Gliedkirche zwei Stimmen, so kann das Stimmrecht nur einheitlich ausgeübt werden.
( 3 ) In den Fällen des Artikel 30 Abs. 1 Satz 2 und Absatz 3 sowie des Artikel 26 a Abs. 3 und 5 der Grundordnung hat jede Gliedkirche nur eine Stimme.