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Kirchengesetz über die Verteilung der von den Gliedkirchen zu wählenden Mitglieder der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

Vom 9. November 1995 (ABl. EKD S. 582 Nr. 196), geändert durch Kirchengesetz vom 11. November 1999 (ABl. EKD S. 478 Nr. 160), zuletzt geändert durch Kirchengesetz vom 7. November 2007

(ABl. EKD S. 410 Nr. 178)

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat das folgende Kirchengesetz beschlossen:
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§ 1

Die 106 Mitglieder der Synode, die gemäß Artikel 24 Abs. 1 der Grundordnung von den synodalen Organen der Gliedkirchen zu wählen sind, entfallen auf die einzelnen Gliedkirchen wie folgt:
  1. Evangelische Landeskirche Anhalts
    2 Mitglieder
  2. Evangelische Landeskirche in Baden
    4 Mitglieder
  3. Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
    9 Mitglieder
  4. Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
    6 Mitglieder
  5. Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig
    2 Mitglieder
  6. Bremische Evangelische Kirche
    2 Mitglieder
  7. Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers
    11 Mitglieder
  8. Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
    7 Mitglieder
  9. Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
    3 Mitglieder
  10. Lippische Landeskirche
    2 Mitglieder
  11. Evangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs
    2 Mitglieder
  12. Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche
    8 Mitglieder
  13. Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg
    2 Mitglieder
  14. Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)
    2 Mitglieder
  15. Pommersche Evangelische Kirche
    2 Mitglieder
  16. Evangelisch-reformierte Kirche (Synode ev.-ref. Kirchen in Bayern und Nordwestdeutschland)
    2 Mitglieder
  17. Evangelische Kirche im Rheinland
    10 Mitglieder
  18. Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen
    3 Mitglieder
  19. Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
    5 Mitglieder
  20. Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schaumburg-Lippe
    2 Mitglieder
  21. Evangelisch-Lutherische Kirche in Thüringen
    3 Mitglieder
  22. Evangelische Kirche von Westfalen
    9 Mitglieder
  23. Evangelische Landeskirche in Württemberg
    8 Mitglieder
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§ 2

(1) Für die beiden stellvertretenden Mitglieder, die gemäß Artikel 24 Abs. 1 Satz 2 der Grundordnung zu bestimmen sind, legen die Gliedkirchen zugleich die Reihenfolge der Stellvertretung fest.
(2) 1 Das Mitglied der Synode, das an der Wahrnehmung des Mandats gehindert ist, wird durch die ihm zugeordneten stellvertretenden Mitglieder in der Reihenfolge ihrer Bestimmung vertreten. 2 Scheidet ein Mitglied der Synode durch Tod, Amtsniederlegung oder aus anderen Gründen aus, so ist an seiner Stelle ein neues Mitglied für die restliche Dauer der Wahlperiode der Synode zu wählen. 3 Bis zur Durchführung der Ersatzwahl wird das ausgeschiedene Mitglied der Synode durch die Stellvertreterin oder den Stellvertreter ersetzt.
(3) Absatz 2 Satz 2 findet beim Ausscheiden einer Stellvertreterin oder eines Stellvertreters entsprechende Anwendung.
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§ 3

Die Änderungen dieses Gesetzes durch Artikel 1 des Kirchengesetzes zur Änderung des Kirchengesetzes über die Verteilung der von den Gliedkirchen zu wählenden Mitglieder der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und des Kirchengesetzes über die Verteilung der Stimmen in der Kirchenkonferenz der Evangelischen Kirche in Deutschland vom 7. November 2007 treten mit Ablauf der Amtsperiode der 10. Synode in Kraft.
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§ 4

Das Kirchengesetz tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft.